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 "dauerhafte Messung von Wasserparametern ist kein Problem"

 

 

 

 

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Messung der Wasserwerte!

MessenWer sich für eine permanete Messung einiger Wasserwerte entschieden hat, der kann sich natürlich die automatisierte Erfassung und Speicherung der Technik von GHL zu nutze machen.

Der ProfiLux (alle Baureihen) und der ProfiLux Touch sind in der Lage Messdaten zu speichern. Im einzelnen können folgende Anzahl an Messdaten gespeichert werden:

Hardware Messdatenspeicherung Bemerkung/ Hinweis
ProfiLux II

max. 600
(flüchtiger Speicher)

bei Spannungsausfall gehen die
Messwerte verloren
ProfiLux 3.X max. 8.192
(nichtflüchtiger Speicher)
bei Spanungsausfall
bleiben die Messwerte erhalten
ProfiLux Touch  bis zu 4 Millionen bei Spanungsausfall
bleiben die Messwerte erhalten

Fast alle Geräte haben eine Sache gemeinsam, wenn die Speicherkapazität erreicht ist, werden die ältesten Daten überspielt und so macht es Sinn, sich die Speicherdaten regelmäßig anzuschauen, um ggf. eine Sicherung der Daten vor zu nehmen! Wir sagen "fast", weil der ProfiLux Touch eine enorme Speicherkapazität hat, die auch unabhängig vom angeschlossenen ProfiLux arbeitet!

Einstellungen der Datenspeicherung

Die Einstellungen für die Messdatenspeicherung ist denkbar einfach. Dazu verbinden wir die Hardware mit der dazu nötigen Software (je Firmware/ Hardware entweder ProfiLuxControl (PLC) oder GHL ControlCenter) und gehen dort über die Menüführung (links) zu > Regelungen, dort schauen wir uns zuerst einmal die angeschlossenen und betriebsbereiten Sensoren an.

messdaten1In der Sensorübersicht werden alle  Sensoren/ Elektroden angezeigt. messdaten12

Je nach Anzahl der Sensoren/ Elektroden können danach die Einstellungen vorgenommen werden, die von der Hardware gespeichert werden sollen. Diese Entscheidung müssen allerdings getroffen werden und das heißt, man sollte wissen welche Daten gemessen werden (zur Not sieht man an den Ergebnissen der Messung welche aktiv sind).

Vom Grundsatz für uns immer alle Messdaten interessant und sollten somit gespeichert/ bereit gestellt werden.

Welchen Grund sollte sonst ein Anschluß/ Kauf gehabt haben!

Also, gehen wir als nächstes zu den eigentlichen Einstellungen, die wir für jede Hardware machen müssen.
messdaten4
Die linke Seite (Menüpunkt > Messdaten) spiegelt das gleiche Bild wie die Sensorübersicht wieder, mit Ausnahme der gerade gemessenen Daten der einzelnen Sensoren/ Elektroden.
Hier legen wir also den Grundstein unserer Messdatenspeicherung an. Durch Anwahl (Haken vor dem Messwert) entscheiden wir, welcher Wert gespeichert werden soll.

Zu beachten ist, das jedliche nachträgliche Änderung das "löschen der Daten" zur Folge hat (Warnung wird angezeigt), also hat man vor kurzem einen neuen Sensor angeschlossen, dann zuerst die alten Messdaten (falls erwünscht) speichern!

Nach Auswahl der zu speichernden Werte muss nun die Messperiode eingestellt werden, also wie oft soll der gemessene Wert (dieser wird dauerhaft und konstant gemessen und angezeigt) gespeichert werden.

Die Messperioden unterschieden sich je Hardware:

Hardware mögliche Messperiode Hinweis
ProfiLux II von 1 Minute bis zu 12 Stunden die maximal zu speichernden Daten können herunter gesetzt werden
ProfiLux 3.X von 1 Minute bis zu 12 Stunden
ProfiLux Touch von 60 Sekunden bis 3.600 Sekunden keine Änderungen der maxmimalen Messdaten

messdaten3Der zweite Teilbereich in den Einstellungen widmet sich dem Auslesen & Speichern, der Löschung aller gespeicherten Messdaten, sowie die grafische Darstellung der bereits aufgezeichneten Messdaten, die allerdings für die grafische Anzeige zuvor gesichert/ ausgelesen werden müssen!

Bevor wir jetzt aber auf diese Funktionen eingehen, müssen wir vielleicht noch einige Dinge genauer unter die Lupe nehmen.

Fragen wie z.B.:

Wann ist mein Speicherlimit erreicht?

Kann ich die Speichermenge selber bestimmen?

Kann ich die Messdatenspeicherung irgendwie planen, so das eine Überschreibung nicht passiert?

Diese Fragen sind alle leichter zu beantworten als vielleicht gedacht, denn dahinter steckt wie immer nur "Einsen" und "Nullen" und somit ist alles berechenbar!

Berechnung der Zeitdauer maximaler Speicherplatz

Um die zuvor aufgekommenden Fragen zu beantworten zitieren wir hier an dieser Stelle einfach einmal aus der aktuellen Programmierhandbuch!

Berechnung
max. Messwertaufnahmedauer 
Größe desMesswertspeichers 500 Speicherplätze, Messdaten von 2 Sensoren sollen gespeichert
werden, Speicherung jede Stunde
-> Aufnahmedauer = 1 h * 500 / 2 = 250 h = 10.4 Tage 

 

Einstellung
der max. Speichergröße

Sie möchten die Messdaten von 3 Sensoren (z.B. Temperatur, pH-Wert und Redox) halbstündig
speichern, die Werte im Speicher sollen aber maximal 2 Tage alt sein, so dassMinimum,Maximum
und Durchschnitt sich immer nur auf die beiden letzten Tage bezieht.
-> Max. Speichergröße = 24h / 0.5h * 3 = 144


Damit sollte jetzt jeder in der Lage sein, seine Messdatenspeicherung vollkommen im Griff zu haben, ohne das ihm ggf. wichtige Messdaten verloren gehen!
Wer auf Nummer sicher gehen will, kann sich ja eine Erinnerung im ProfiLux erstellen und wird automatisch an das "Auslesen/ Speichern" erinnert.

auslesen/ speichern und die grafische Darstellung

Ist die Speicherkapazität erreicht/ es sollen weitere Messdaten erfasst werden oder die Daten sollen einfach ausgelesen und ggf. grafisch dargestellt werden, dann hilft ein "klick" auf den Button "Auslesen & Speichern"!

messdaten5

"Lade Messdaten" heißt auch immer "lösche Messdaten", das sollte jedem bewußt sein. Die Daten werden also ausgelesen und das System bietet an, die gespeicherten Daten grafisch anzuzeigen. messdaten7
messdaten8
Nach der Speicherung der Daten können nun auch Änderungen vorgenommen werden, die zwischendurch immer "doof" sind, da dieses immer eine automatische Löschung der Messdaten zur Folge hat

Also immer dran denken, wenn der Export (Auslesen & Speichern) durch geführt wurde, an alle möglichen/ nötigen Änderungen zu denken und die Einstellungen anpassen.

Das können zum Beispiel die Herab- / Heraufsetzung der Messperiode sein, oder eine Anpassung der Messdaten aufgrund der zurvor errechneten/ benötigten Datenmenge oder aber was in den meisten Fällen der Fall sein wird, das Hinzufügen von weiteren zu speichernden Daten!

Löschen der gespeicherten Messdaten?

Dazu benötigt es wohl kaum eine Erklärung, oder? Damit lösche ich ohne "Auslesen & Speichern" alle bislang gespeicherten Messdaten - ganz einfach WEG!!

Kommen wir nun zur grafischen Darstellenung!

Die grafische Darstellung dient nicht nur der Optik, vielmehr bietet sie die Möglichkeit, über einen längeren Zeitraum seine aufgezeichneten Werte auszuwerten, um ggf. auf gewisse Einflüsse reagieren zu können.

Das grafische Anzeigen von Daten ist einfach. messdaten10

Durch "klicken" auf den Button "Grafisch darstellen.." öffnet sich der Explorer deines Rechners und und verlangt den Dateipfad zu bereits gespeicherten Messdaten!

HIer noch ein Hinweis, der abgefragt wird, wenn man die Messdaten auslesen/ speichern will:

messdaten14Das Programm lässt noch Varianten zu, die Einfluss auf die gespeicherte Textdatei hat.

Wir fahren mit der rechts dargestellten Variante ganz gut und auch das Ergebnis der grafischen Darstellung die wir euch gleich zeigen ist mit diesen Parametern entstanden.

Wir speichern unsere Messdaten also immer in diesem (inhaltlichen) Format ab. Die Entscheidung bleibt aber jedem selber überlassen und spielt vom Grund her nur dann eine Rolle, wenn die Messdaten in anderer Form weiter bearbeitet bzw. genutzt werden sollen.
Da das bei uns derzeit nicht zutrifft, haben wir uns für diese Variante entschieden.

Um nun die grafische Ansicht der gepsiecherten und ausgelesenen (gespeicherten) Messdaten zu erstellen, öffnen wir nun die Datei (in unserem Fall die Textdatei: Messdaten 05.12.2015.txt) um sie uns grafisch anzeigen zu lassen!

messdaten11

Oben sehen wir nun die Darstellung wie sie im Programm GHL ControlCenter angezeigt wird. Natürlich kann man die Messdaten auch selber in Excel oder Powerpoint auswerten und anzeigen lassen, das bleibt jedem selbst überlassen und soll nicht Thema dieses Beitrag werden!

Der ProfiLux Touch

Beim ProfiLux Touch sieht die Sache allerdings etwas anders aus, wie oben beschrieben haben wir hier eine enorme Speicherkapazität (bis zu 4 Millionen Daten) und dazu auch noch die Möglichkeit die Daten direkt am Touch grafisch darzustellen.

messdaten13Ein Nachteil, so könnte man meinen ist, das diese Daten nicht auslesbar sind und somit auch nicht speicherbar, aber das trifft so nicht ganz zu!

Sicherlich kann man die Daten nicht "Auslesen & Speichern", aber das muss man auch nicht! Auch wenn die Speichergröße natürlich verlockend ist, so brauchen wir diese Daten im Grunde genommen nicht.

Der ProfiLux (mit dem der Touch verbunden ist) speichert die gleichen Daten ab, nur eben nicht mit dieser enormen Kapazität und somit sind die Daten doch abrufbar, auswertbar und verwendbar!

Also alles gut wie wir finden!

Man muss sich halt mit der Messdatenspeicherung etwas beschäftigen und bekommt so alle benötigten Daten zur Verfügung gestellt.

Fazit

Messdaten dienen zur Langzeitüberwachung und zu Auswertezwecke. Dieses ist mit der Technik von GHL sehr einfach realisierbar und sollte nun jedem einfach von der Hand gehen nachdem er diesen Beitrag gelesen hat!

Falls immer noch Fragen offen sein sollten, dann schickt uns doch einfach eine Mail und wwir werden dann diesen Beitrag erweitern bzw. konkretisieren!

 

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