Rund um Aquaristik | wichtige Faktoren |

 "das Wesentliche kurz zusammen gefasst"

 

 

 

 

 

| weniger Informationen geht beim besten willen nicht |

LED – Beleuchtung in der Aquaristik

..grundsätzlicher Wandel in der Aquaristik was Beleuchtung betrifft??bild0 led

Sprechen wir heute von Beleuchtung in der Aquaristik, so müssen wir aquaristische Bereiche von Grund her trennen! … wie z.B.

Meer-/ Brack-/ Süß-/ Kaltwasser

Das liegt nicht nur an den geografischen Gegebenheiten, sondern je nachdem was für ein Biotop wir in unserem heimischen Aquarium nachbilden wollen, haben die Lebewesen/ die Organismen natürlich auch unterschiedliche Ansprüche an das Licht.


In der Aquaristik werden Begriffe wie T5/ T8 und HQI immer weniger, da seit geraumer Zeit die LED – Beleuchtung immer mehr die Oberhand auf den Markt übernimmt.

Das ist auch verständlich, da der Anspruch der Aquarianer immer höher wird und die Energiekosten eine immer größere Rolle spielen. Die heutigen Möglichkeiten, mit einer LED – Beleuchtung einen 24h Tagesverlauf darzustellen, sind nahezu unbegrenzt. Die Darstellung von verschiedensten Lichtspektren wird mit Hilfe der LED – Technik also immer interessanter.

Mittlerweile ist der Markt schon gut gefüllt mit qualitativ hochwertiger LED – Beleuchtung für jegliche Art von Aquarien.

Meerwasser

Die besondere Herausforderung bei der Meerwasseraquaristik war es immer, die richtige Menge an Licht sowie das richtige Farbspektrum ins Becken zu bekommen. Hier sprechen wir schnell über einen dreistelligen Verbrauchswert (W – Watt) der benötigt wird, um die Bedürfnisse des Beckeninhaltes zu erfüllen.
Das hat sich schlagartig mit der LED – Technik verändert, denn um damit Werte von bis zu 25.000 Kelvin zu erreichen, benötigt man heute bei weitem nicht mehr diese Stromleistung!

Brackwasser

Hier eine dem Biotop entsprechende Beleuchtung zu installieren, stellt den Aquarianer vor ganz andere Herausforderungen, als ein „Standard Süßwasserbecken“!

Süßwasser

Im Süßwasserbereich finden wir, in Bezug auf Beleuchtung, eine Vielzahl an Aquarien wieder, die unterschiedlicher nicht sein können. Und somit auch den Ansprüchen an das Licht! Denn ob man ein typisches „holländisches Pflanzenbecken“, ein „Tanganjika – Biotop“ oder in den Bereich „Südamerika“ geht, liegen dort heute Welten dazwischen.

Die Beckenarten aus den verschiedensten geografischen Regionen zeigen hier schon die Vielfalt an Bedürfnissen auf, mit einem entscheidendem Unterschied – die Lichtstärke/ -farbe erreicht niemals die eines Meerwasseraquariums.

Kaltwasser

Diese Art von Aquaristik findet man leider sehr selten in der allg. Aquaristik wieder. Nur wenige Aquarianer hegen den Wunsch heimische (mitteleuropäische) Fische zu pflegen!

Der gravierende Unterschied zur „normalen“ Süßwasseraquaristik besteht im Wesentlichen darin, dass die Wassertemperaturen konstant niedrig gehalten werden müssen, was zum Teil auch eine zusätzliche Kühlung bedeuten kann.

 

Der Markt des „Grauens“ – was ist LED?

Die LED ist eine Leuchtdiode (LED = engl. Light-Emitting-Diode), dessen elektrische Eigenschaften in der Lage sind, nicht nur Licht in verschiedenen Wellenlängen auszustrahlen, sondern auch Infrarotstrahlung und Ultraviolettstrahlung!

LED´s sind sehr viel effizienter als andere Leuchtmittel und haben ein Einsparpotential von ca. 83% gegenüber herkömmlichen Glühlampen.

Die Farbwiedergabe bei LED´s spielt eine große Rolle, diese liegt im Regelfall zwischen 80 und 95 %, wobei nur hochwertige LED´s real eine Farbwiedergabe von 95 % erreichen.

 

Weiße Lichtquelle

Redet man über weißes Licht, so ist

– weiß nicht gleich weiß –

so blöd wie sich das anhört, aber wir unterscheiden hier zwischen „warmen“, „neutralem“ und „kaltem“ Licht.

Der Verlauf geht über die Lichtfarbe (Kelvin) von „Warmweiß“ über „Neutralweiß“ bis hin zum „Tageslichtweiß/ Kaltweiß“!

In der Aquaristik treffen wird im Regelfall Warmweiß und Kaltweiß an, dessen Farbtemperatur die neutralweiße Lichtquelle im Regelfall schlucken/ beinhalten, d.h. das das Spektrum teils stufenlos in einander übergehen.

 

Lichtquelle Farbtemperatur (in Kelvin)
Warmweiß unter 3.300 K
Neutralweiß ab 3.300 bis 5.000 K
Tageslichtweiß (Kaltweiß) über 5.000 K

Hier bietet der Markt derzeit viel Auswahl, ob Leistenform (in Reihe und/ oder auch parallele/ mehrfache Anordnung) oder als Cluster (gebündelte Anordnung von Lichtquellen)!

Die Vielfalt ist so groß wie die Zahl der Hersteller selbst, wobei die Qualität und Anzahl der verbauten LED´s sowie ggf. „wissenschaftliche Testreihen“ den „Löwenanteil“ des Preises ausmachen.

Bei den o. g. Farbtemperaturen bewegen wir uns natürlich bei einer solchen Beleuchtung immer im Bereich einer Lichtfarbe!

 

RGB Lichtquelle

Das Kürzel „RGB“ steht hier für die Grundfarben „Rot, Grün und Blau“! Diese Art von LEDs ist in der Lage, ein sehr breites Lichtspektrum darzustellen.

Die häufigste Bauart, die bei RGB – Lichtquellen anzutreffen ist, ist die Kombination von RGB und weißen LEDs (je nach Hersteller zum Teil wählbar zwischen „warmweißer“ und „kaltweißer“ Ausführung). Man findet in einigen Bereichen aber auch jeweils „einfarbige LEDs“ die als Gesamtheit/Kombination in der Beleuchtung verbaut sind. Die Unterschiede zwischen den Herstellern gehen zum Teil sehr weit auseinander, was daran liegt, dass ..

  • verschiedene Qualitäten von LED´s verbaut werden
  • die Anzahl an LED´s
  • Farbwiedergaben der LED´s
  • Bauart- und Bauform bedingt
  • nicht jeder Hersteller lässt seine Beleuchtung fachkundig/ wissenschaftlich testen
  • unterschiedlich genutzte Technik (Steuerung/ Kühlung usw.)

Auch werden häufig verschiedene „einfarbige“ LEDs in der Lichtquelle verbaut, der Vorteil hierbei liegt in der Qualität der verbauten LEDs, denn dann werden im Regelfall „high-power LEDs“ verbaut und diese in der Gesamtheit der Lichtquelle genutzt.

 

Begriffsbestimmung

Lichtfarbe

Die Lichtfarbe ist der Farbeindruck von Licht den wir z.T. wahrnehmen können. Das erzeugte Licht beruht auf der spektralen Zusammensetzung der Lichtwellen . Lichtfarbe ist eine Kenngröße, die genutzt wird, um Leuchtmittel zu spezifizieren.

Spektrum

Spektrum (lat. spectrum: Bild, Erscheinung) bezeichnete ursprünglich die sichtbaren Spektralfarben etwa in einem Regenbogen, also etwas Sichtbares, aber Unkörperliches. Davon ausgehend hat der Begriff eine komplexe Bedeutungsvielfalt erlangt. Nicht jedes Lichtspektrum ist für das menschliche Auge sichtbar!

Lumen

Lumen (lm) ist im physikalischen Sinne die Maßeinheit für den Lichtstrom. In Bezug auf die Nutzung in der Aquaristik wird bei LED - Beleuchtung oftmals über „Lumen pro Meter“ gesprochen. Hiermit ist der Zusammenschluss von Strahlungsleistung in Bezug auf die Wellenlängenabhängigkeit des menschlichen Auges gemeint.

Ein paar weitere Schlagworte hierzu:
      > Lichtstrom = Lumen (lm)
      > Beleuchtungsstärke = Lux (lx)
      > Lichtausbeute = Lumen (lm)/ Watt (w)
      > Leuchtdichte = Luminace (Lv)

Farbtemperatur

Als Farbtemperatur (Kelvin [K]) bezeichnet man den jeweiligen Farbeindruck der Lichtquelle. Wir kennen das im Bereich des weißen Lichtes, hier sprechen wir von Warmweiß (unter 3.300 K), Neutralweiß (3.300 bis 5.500 K) und Tageslichtweiß bzw. Kaltweiß (über 5.000 K).

Wellenlänge

Als Wellenlänge wird der kleinste Abstand zweier Punkte gleicher Phase einer Welle bezeichnet. Das menschliche Auge ist in einem Wellenlängenbereich von etwa 380 nm (Violett) bis 780 nm (Rot) empfindlich.

Reflexion/ Absorption/ Diffraktion

bild1 reflexionReflexion, Absorption und Diffraktion sind drei relevante Reaktionen, die bei der Beleuchtung eine große Rolle spielen, da sie entscheiden, ob Licht ins Wasser eindringt oder nicht und wie sich Licht bei tieferen Wasserschichten verhält bzw. bei Glasverbindungen/ Glasrundungen verhält. Die Diffraktion, also die Beugung von Wellen, tritt bei gerundetem Glas oder bei Eckaquarien durch Stoßverklebung zweier Glasteile auf. Den Wellen ist der gerade Weg versperrt, die Strahlen werden wellenförmig weiter gegeben.

Die Absorption z.B. von Chlorophyll (a+b) liegt in den Wellenlängenbereichen von ca. 425-435 nm (Blau) und von ca. 655-665 nm (Rot), so dass die verbleibenden Farben des Spektrums des weißen Lichts (alle Wellenlängen) das für uns sichtbare Grün ergeben.

 

  bild3 absorptionbild2 beugung diffraktion

 

Lichtstreuung

bild4 streuungBei der Lichtstreuung müssen wir beachten, dass Licht (also Strahlung), wenn es auf eine Oberfläche trifft abgelenkt werden kann. Das kann auf die Wasseroberfläche (z.B. durch Schwimmpflanzen) genauso zu treffen, wie ggf. auf eine Aquarien- Abdeckung.

Lichtbrechung

Zu einer Lichtbrechung kommt es im Regelfall schon durch das Auftreffen der Lichtstrahlen auf die Wasseroberfläche.

Hier unterscheiden wir zwischen einer einfachen Oberflächenbrechung und einer Doppelbrechung, also die Umlenkung der Lichtstrahlen durch die Wasseroberfläche und die erneute Brechung aus der z.B. Frontscheibe des Aquariums.

bild5 brechung bild6 doppel brechung

Optische Aktivität

bild7 optischeaktivitaet
Die optische Aktivität von Lichtstrahlen spielt eine große Rolle in Bezug auf das Durchdringen von Lichtstrahlen bis zum Bodengrund! Hier machen es uns aber die Händler alles leichter, da sie in der Regel aufzeigen, bis zu welcher Wassertiefe die Lichtquelle anwendbar ist!

Zu den oben genannten Punkten müssen wir uns aber auch Gedanken über Lichtstrom, Lichtmenge,Lichtstärke, Leuchtdichte und Beleuchtungsstärke machen.

Das trifft immer zu, solange die Beleuchtung keinen „passenden Tagesverlauf“ mitbringt, oder aber es notwendig ist aufgrund verschiedener Parameter im Becken Einfluss auf die Beleuchtung zu nehmen!

Ein weiterer Grund zur Berücksichtigung trifft zu, wenn man z.B. verschiedene Hersteller kombiniert, man auf eine Hardware zurück greift die manuell programmiert werden muss.

Größe Einheit Beschreibung
Lichtstrom Lumen (lm) Strahlungsleistung einer Lichtquelle, gewichtet mit der Empfindlichkeitskurve
Lichtmenge Lumensekunde (lms) Strahlungsenergie einer Lichtquelle, gewichtet mit der Empfindlichkeitskurve
Lichtstärke Candela (cd) Lichtstrom pro Raumwinkel, gemessen in großer Entfernung von der Lichtquelle; gibt an, wie intensiv eine Lichtquelle in eine bestimmte Richtung leuchtet
Beleuchtungsstärke Lux (lx) Lichtstrom pro beleuchteter Fläche; gibt an, wie intensiv die Fläche beleuchtet wird
Lichtausbeute Lumen pro Watt (lm/W) aus Lichtstrom und elektrischer Leistung; gibt die Effizienz eines Lichtquelle an
Leuchtdichte Candela pro Quadratmeter (cd/m²) Lichtstärke einer Lichtquelle, bezogen auf eine Fläche (senkrecht zur Betrachtungsrichtung); das nimmt der Mensch als Helligkeit wahr
Photosynthetisch aktive Strahlung PAR (bzw. PhAR) Bezeichnet das Spektrum der Sonnenstrahlung, der von photosynthetisch aktiven Lebewesen genutzt wird

Violaxanthin

Auch Violaxanthinzyklus genannt, ist ein Schutzmechanismus des Photosyntheseapparates höherer Pflanzen und mancher Grünalgen. Ist also in Bezug auf mögliche Pflanzen im Becken zu berücksichtigen.

grafische Darstellung vom Einfluss „Violaxanthin“:

bild8 Violaxanthin

Chlorophyll a/b/c/d

Chlorophyll bezeichnet einen natürlichen Farbstoff der von Organismen die Photosynthese betreiben gebildet wird,! In der Aquaristik spielen also Chlorophylle, besser bekannt als „Blattgrün“, für uns eine große Rolle!

Wir unterscheiden folgenden Typen:

Chlorophylltyp Farbe Absorptionsbereich (in nm) Vorkommen (Beispiele)
Chlorophyll a blau-grün 430, 662 eukaryotischen Lebewesen („Blaualgen“ Cyanophyceae)
Chlorophyll b gelb-grün 454, 643 Grünalgen (Chlorophyta)
Chlorophyll c grün 444, 576, 626 an Stelle Chlorophyll b bei Braunalgen (Phaeophyta) oder Kieselalgen (Bacillariophyta)
Chlorophyll d   447, 688 an Stelle Chlorophyll b bei Rotalgen

grafische Darstellung vom Einfluss "Chlorophylle":

bild9 Chlorophyll a

oben: "Chlorophyll a"  unten: "Chlorophyll b"

bild10 Chlorophyll b

Halten wir fest, dass für das „Wachsen von Lebewesen/ Pflanzen“ im Aquarium die „Phototrophie“ einen weiteren Meilenstein darstellt, mit dem sich ein Aquarianer in Bezug auf Beleuchtung/ Licht im Aquarium beschäftigen muss.

menschliches Empfinden

Das menschliche Auge ist von sich aus ein sehr komplexes und leistungsstarkes Organ, dennoch sieht vermeintlich gleiches Licht nicht überall gleich aus, besonders nicht unter Wasser – in großen Tiefen!

grafische Strahldarstellung "sichtbares Licht":

bild11 spektrum

grafische Kurvendarstellung "menschliches Empfinden":

bild12 menschliches

Nicht zu unterschätzen ist die Veränderung der Farbwiedergabe unter Wasser! So existieren zwar Farben auch in größeren Tiefen, jedoch kann das menschliche Auge diese nicht mehr in ihrer „reinen Spektralform“ sehen!

[sehr interessanter Link:    Sicht unter Wasser. ]

 

unterschiedliche Hersteller / unterschiedliche Technik

Nicht nur bei Smartphones/ TV – Geräten, nein, auch bei der Aquarienbeleuchtung gibt es eine Vielzahl von Herstellern! Jeder beansprucht natürlich jeweils für sich und sein Produkt die „beste Beleuchtung“ im Bereich der Aquaristik herzustellen.

Hier schauen wir uns zuerst einmal einen wesentlichen Punkt an, die bauartbedingte Herstellung! Aufgrund der Ansprüche an das zu erzielende Ergebnis – Licht – sowie die – technische Möglichkeiten – können wir schon unendlich viele Variationen finden.

Wir nehmen einmal drei verschiedene Beleuchtungen von drei verschiedenen Herstellern unter die Lupe (unabhängig der Nutzung bezogen auf spezielle Aquarien)!

Vorstellung einiger Beleuchtungen:

GHL MITRAS LX 6000 (GHL ©)

Diese hochwertige und im Preissegment oben angesiedelte Aquarien – Beleuchtung ist eine sehr leistungsstarke LED – Beleuchtung für den Bereich Süßwasser.

Technische Daten:

Allgemein
Abmessungen h x b x l = 40 mm X 180 mm x 340 mm
Lieferung inklusive Netzteil, Aufhänge Set
Betriebsempfehlung NUR für den Betrieb über offenen Aquarien geeignet
Optimiert für Süßwasser
Technische Daten und Ausstattung
High-Power-LEDs LX 6000 66
Hyperviolett LEDs Nein
LED-Kanäle 8
Funkmodul (2,4 GHz) Ja
6 LED-Cluster Einzeln austauschbar
Hochleistungsreflektoren Reflexionsfaktor 99 %
Micro Controller 32-Bit ARM-Mikrocontroller (schnell und leistungsfähig mit Leistungsreserven)
USB-Schnittstelle Ja
Netzteil Weitbereichsnetzteil (90 V - 264 V), Schutzart IP 67
Grafisches Display Übersichtliche Anzeige der aktuellen Betriebszustände
Leistungsmerkmale
PAR-Verteilung und Lichtleistung Ausgeleuchtete Fläche: 86 cm x 65 cm
Maximale Leistungsaufnahme 120 W - 190 W in Abhängigkeit vom Betriebsmodus
Dimm Stufen ca. 3000 pro Kanal
Mittlere Farbtemperatur 6800 K -> Einstellbereich 1000 K - 18.000 K
2 verschiedene Betriebsarten High Output Mode, High Efficency Mode
Kühlung
Aktiv 4 leise temperaturgeregelte Lüfter
Passiv Großzügig dimensionierter Kühlkörper
Prozessorgesteuertes Temperaturmanagement Automat. Helligkeitsreduzierung bei zu hoher Leuchten Temperatur
Spezielle Beleuchtungsfunktionen
Sonnenauf- und Untergang Simulation gleitend über mehrere Leuchten
Gewittersimulation Über mehrere Leuchten
Wolkensimulation Gleitend über mehrere Leuchten
Mondphasensimulation, kalendarisch Ja
Regentage Ja
Lebensdauer LED
gem. Hersteller 60.000 Stunden

Beschreibung/ Besonderheiten:

High-Power LED-Aquarien-Hängelampe von GHL, für den Süßwasserbereich und für offene Aquarien. (Schuko geeignet für Deutschland, Österreich, Frankreich/Belgien u.a.) 

Exakt nach Ihren Wünschen einstellbares 8-Kanal-Lichtspektrum und justierbare Lichtleistung für realistische und naturnahe Lichtszenarien in Ihrem Aquarium.

Dimmbar durch “True Dimming Technology (TM by Linear Technology)”.  Der Betrieb ist als eigenständige Leuchte oder in Abhängigkeit von anderen GHL-Leuchten (Master-Slave), oder einem ProfiLux Aquariencomputer möglich.  

 Über das eingebaute 2,4 GHz Funkmodul können mehrere Lampen miteinander oder mit einem ProfiLux (Erweiterungskarte PLM-PWC erforderlich) kommunizieren. Die Einstellungen (z.B. u.a. Lichtspektren, Farbmischung, Dimmzeitpunkte) können komfortabel mit einem PC oder über das Bedienteil vorgenommen werden. Die Leuchten können dadurch bei Spezialeffekten (z.B. Gewitter oder Wolken) synchronisiert werden.

 Mit den Beleuchtungsfunktionen: Gewitter, Wolkensimulation, Mondlicht, Sonnenauf- und Untergang.

Lichtspektrum:

bild13 LX6000

Technische Möglichkeiten:

Diese Beleuchtung bringt grundsätzlich alles mit, was für die Bedienung/ Nutzung nötig ist. Mit 8 einzeln ansteuerbaren Kanälen bewegen wir uns hier im absoluten oberen Segment, das Farbspektrum lässt so gut wie keine Wünsche offen. (380 – 720 nm)

Die interne Steuerung erlaubt nicht nur eine Tagesverlauf zu erstellen, sondern auch jegliche Art von Simulationen.

Sie ist erweiterbar und auf Wunsch auch durch einen geeigneten Aquariumcomputer steuerbar/ erweiterbar.

 

DayTime © Cluster „Ultra Blue Red White“ (Waltron GmbH)

DayTime ist ein Hersteller, der sich in sehr kurzer Zeit auf dem Aquaristik – Markt behauptet hat und derzeit richtig durch startet. DayTime hat es nicht verpasst, sich so anzupassen, das die Steuerung von DayTime hergestellten Beleuchtungen durch namhafte Steuereinheiten möglich ist.

Technische Daten:

Allgemein
Abmessungen verschiedene Ausführungen
Adapter verschiedene Ausführungen
Technische Daten und Ausstattung
High-Power-LEDs 24
LED-Kanäle 3
LED-Cluster einzeln austauschbar
Netzteil

wählbar je Anzahl Cluster (nicht im Lieferumfang)

Leistungsmerkmale
Abstrahlwinkel 120 Grad
Leistung 120 Lumen pro Watt
Farbwiedergabe CRI > 90
Farbtemperatur 15.000K + Peak 465nm + Peak 650nm
Kühlung
Passiv Thermo- und Hydromanagement durch CAD berechnete Wärmeableitung und GORE®-Membran
Spezielle Beleuchtungsfunktionen
Farbanpassung Anpassung feinster Nuancen der Lichtfarbe durch separat steuerbare LED-Gruppen auf einem cluster-Modul
[Dimm-Modul erhältlich]
Lebensdauer LED
gem. Hersteller 60.000 Stunden

Beschreibung/ Besonderheiten:

  • Anodisiertes Aluminium-Strangpressprofil mit zeitlosem Design – Meerwasserbeständigkeit nach DIN 81249-1
    Lieferbar in zahlreichen Standardlängen | Individuelle Wunschlängen möglich
  • Modulare Konstruktion – cluster-Module können innerhalb eines cluster-Profils beliebig platziert und kombiniert werden
  • DayTime-Interface© – eigens entwickelte Kontaktierung der cluster-Module
  • Highend LED-Technik von SEOUL SEMICONDUCTOR®
    Effizienz: 120 Lumen pro Watt | exzellente Farbwiedergabe: CRI > 90 | Abstrahlwinkel: 120°
  • cluster-Module erhältlich in folgenden Lichtfarben:
    Warm White 2.700K | Neutral White 5.000K | Ultra White 7.000K |
    Ultra Blue White 15.000K + Peak 465nm (ab Okt. 2012) |
    Ultra Blue Red White 15.000K + Peak 465nm + Peak 650nm (ab Okt. 2012) |
    Nautic Blue 476nm + Peak 465nm (ab Okt. 2012)
  • Anpassung feinster Nuancen der Lichtfarbe durch separat steuerbare LED-Gruppen auf einem cluster-Modul
  • Aufwendiges Thermo- und Hydromanagement durch CAD berechnete Wärmeableitung und GORE®-Membran, um die Lichtintensität und Lebensdauer von mindestens 60.000 Stunden zu garantieren
  • IP 67 – staub- und wasserdicht nach DIN EN 60529

Lichtspektrum:

bild14 DayTime

Technische Möglichkeiten:

Eine leistungsstarke Beleuchtung die auf 3 einzeln steuerbare Kanäle zurückgreift. Das Farbspektrum bezieht sich auf drei Hauptfarben, die sich jedoch durch eine Steuerung auf einen Bereich von ca. 400 – 720 nm einstellen lässt.

Ein Tagesverlauf lässt sich ohne zusätzliche Komponenten nicht realisieren.

Die Steuerung lässt sich nur mit zusätzlicher Hardware realisieren, dazu gibt es Herstellerseitig ein Dimm – Modul.

Durch die Komptabilität zu anderen Steuerungseinheiten (durch zusätzliche Hardware) lässt sich das Einsatzspektrum enorm erweitern.

Aqua Styl Light RGB (LumLight)

LumLight ist eine Firma, die sehr früh auf dem Aquaristik – Markt Fuß gefasst hat und durch eine Testreihe an der „biologischen Universität“ in Halle/ Saale auch früh eine festen Fuß in der Tür hatte. Dazu kommt die Komptabilität zu namhaften Steuereinheiten.

Technische Daten:

Allgemein
Abmessungen verschiedene Ausführungen
Adapter L-Schiene/ Adapter für T5/8
Netzteil je Ausführung
 (nicht im Lieferumfang)
Technische Daten und Ausstattung
LEDs 350 je lfd. Meter
[keine Angabe über verbaute LEDs]
Anordnung drei Streifen
RGB LEDs Ja (mittlerer Streifen)
LED-Kanäle vier
Leistungsmerkmale
Farbtemperatur

Cool White (6.500 K)/Warm White (3.500 K) wenn R-G-B auf 100% gedimmt sind, heben die Farben sich gegeneinander auf und es ergibt ca. 6.500 K Tageslicht

Kühlung
Aktiv wahlweise mit Wasserkühlung
Passiv bauartbedingte Ableitung
Spezielle Beleuchtungsfunktionen
Farbanpassung

stufenlos dimmbar/ steuerbar
[verschiedene Tagessimulatoren separat erhältlich]

Lebensdauer LED
gem. Hersteller

11,5 Jahre bei 8 Stunden täglich
[ca. 33.500 Stunden]

 

 

 

 

Lichtspektrum:

(keine Herstellerangaben – grafische Darstellung dient als Beispiel)

bild15 LumLight

Technische Möglichkeiten:

Durch die hohe Anzahl an verbauten LEDs ist hier eine recht gute Lichtausbeute zu erzielen. Durch die verbauten RGB – LEDs kann nahezu jede Farbe simuliert werden.

Ein Tagesverlauf lässt sich nur mit zusätzlicher Hardware (verschiedene Möglichkeiten durch Hersteller) realisieren bzw. durch die Komptabilität zu anderen Herstellern ist die Erweiterbarkeit auch hier nahezu uneingeschränkt.

Die doch eher spärlichen Angaben des Herstellers bezüglich der verbauten/ genutzten LEDs sind eher negativ zu betrachten.

 

Kühlung (aktiv/passiv)

Jegliche Art von fließender Energie erzeugt unmittelbar Wärme. Diese gilt es immer in einem erträglichen Maß zu halten, um gerade bei der Beleuchtungstechnik keine vorzeitigen Ausfälle zu provozieren!

Hier gibt es verschiedene Lösungsansätze der Hersteller, die Lebensdauer ihrer Beleuchtung auf ein Maximum zu erhöhen.

GHL mit aktiver Kühlung

Die Lösung einer aktiven Kühlung (durch Ventilatoren) ist bei „high-power LEDs“ oftmals ratsam, da die Wärmeentwicklung enorm sein kann.

  • Geräuschentwicklung der Lüfter
  • Zusätzlicher Stromverbrauch

Die Vorteile liegen hier klar auf der Hand, denn die Lebensdauer wird hier erhöht durch eine konstant gehaltene Temperatur bei der Nutzung.

DayTime passive Kühlung

Bei der passiven Kühlung kommen verschiedenste Parameter zum Einsatz. Das wichtigste ist die korrekte Berechnung der Wärmeableitung, die bei der DayTime durch eine aufwendige Berechnung erstellt wurde und laut Hersteller eine Lebensdauer von min. 60.000 Stunden garantiert!

  • keine Geräuschentwicklung
  • keine zusätzlicher Energieverbrauch

LumLight mit und ohne Wasserkühlung

LumLight löst das Problem der Kühlung auf zwei verschiedenen Wegen. Zum einen kommt hier die passive Kühlung zum Einsatz, also eine Kombination aus Aluminium und speziellem Silikon und der Wasserkühlung.

Bei der Wasserkühlung wurde eine Schlauchleitung mit verbaut, die durch eine zusätzliche Pumpe z.B. Aquarium Wasser durch die Lichtleiste pumpt und somit ggf. sogar noch Heizfunktionen im Becken übernehmen kann.

  • bei Wasserkühlung zusätzliche Kosten
  • zusätzlicher Energieverbrauch

 

Austauschbarkeit von LED´s/ Baugruppen

Hier befinden wir uns in einem sehr wichtigen Themenbereich, denn bei den Preisen die man heutzutage für adäquate LED – Beleuchtung bezahlen muss, ist die langfristige Nutzung ein wichtiges Thema.

Im Regelfall werden LED´s verbaut, die je nach Hersteller eine Mindestleuchtleistung von 30.000 bis 60.000 Stunden garantieren, jedoch können sich hier baulich bzw. leistungstechnisch schon Einschränkungen ergeben z.B. durch

  • erhöhten Einsatz pro Tag (8 – 12 Stunden), so ist je nach Tagesverlauf schon ein Unterschied von bis zu vier Stunden ausschlaggebend für die Lebensdauer
  • die Wärmeentwicklung die je nach Art der Anbringung bzw. bauartbedingte Herstellung entsteht
  • und zuletzt die Art der verbauten LED´s (je Hersteller von X bis X Stunden Betriebsleistung)

Fahren wir mit unseren Beispielen fort:

Angaben
laut

Hersteller

GHL MITRAS 6100

GHL ©

DayTime © Cluster

„Ultra Blue Red White“

Waltron GmbH

Aqua Styl Light RGB

LumLight

austauschbar JA JA NEIN
erweiterbar NEIN

JA

(je nach Ausführung)

NEIN
verbaute LED

high Power LED

[Hersteller/ Typ/ Modell je verbaute LED]

high Power LED

[SMD 5630 keine weiteren Angaben]

keine Angaben
Lebensdauer  60.000 h 60.000 h 33.500 h
Kanäle 8 3 4
dimmbar JA JA JA
Funktion

JA

(komplett selbstständig)

NEIN

[bedingt durch manuelles DIMM-Modul]

NEIN
[zusätzliche Hardware nötig]
Steuerbar/ Kompatibel

JA

[z.B. Aquariumcomputer GHL]

JA

[z.B. mit Adapter u. Controller an Aquariumcomputer GHL]

JA

[z.B. mit Adapter u. Controller an Aquariumcomputer GHL]

 

Möglichkeiten und Einsatz

Dimmbarkeit

Grundsätzlich sind alle LEDs von Haus aus dimmbar, jedoch benötigt man im Regelfall eine Schnittstelle inkl. Treiber, die dann die Informationen weiterleiten/ übermitteln. Das trifft den Aquarianer spätestens bei der Problematik, Tagesverläufe naturnah zu programmieren.

Flexibilität

Leider wird im Handel nur selten auf das Thema „Flexibilität“ eingegangen! Gerade hier hat der Nutzer einen so großen Spielraum, mit seinem Licht Einfluss auf ein Aquarium zu nehmen, dass man sich nur wünschen kann, dass die Hersteller langsam beginnen umzudenken.

„Licht und Schatten“ spielt für viele Habitate eine wichtige Rolle, jedoch werden im Handel in der Regel sehr große/ überdimensionierte Beleuchtungen angeboten (die einmal quer über die Breite des Beckens gehen) ohne wirklich Rücksicht auf die Ziele des Nutzers bzw. auf die Bedürfnisse des im Aquarium nachgebildetem Habitats zu nehmen.

Gewünschte „Simulationen“ lassen sich kaum mit einer einzigen Lichtquelle verwirklichen, aber mit zwei kleineren lässt sich sehr wohl das Licht an die gewünschte Stelle bringen und Simulation wie z.B. Bewölkung oder Mondphasen auch realistisch darstellen.

 

Steuerung von Licht (Tagesverlauf/ Simulationen)

Die Zeit der „AN – AUS“ – Aquaristik sollte vorbei sein, denn mit Einführung der LED – Technik in der Aquaristik sind ungeahnte Möglichkeiten verfügbar, die es dem Aquarianer ermöglichen einen naturgetreuen Tagesverlauf im Becken nachzubilden. Es ist nicht mehr nötig, seine Beleuchtung durch eine Zeituhr zu steuern, derzeit gibt es verschiedenste Tageslichtsimulatoren (TLS) bis hin zu umfangreichen Aquariumcomputer, die diese Aufgabe für uns übernehmen.

Das ermöglicht dem Aquarianer natürlich heutzutage Einfluss auf:

  • Sonnenaufgang
  • Tagesverlauf
  • Simulationen wie z.B. Bewölkung/ Gewitter/ Regentage
  • Sonnenuntergang
  • Mondphase

zu nehmen und dementsprechend das Wetter aus dem Habitat in unser heimisches Aquarium zu holen.

Zum Teil gibt es TLS die für bestimmte Ansprüche vorprogrammiert sind, viele lassen aber auch eine eigene Programmierung zu und hier spielen die Faktoren in diesem Bericht natürlich eine große Rolle.

Bei der Nutzung hochkomplexer Aquariumcomputer haben wir natürlich die komplette Bandbreite zur Verfügung bis hin zur realen ortsbezogenen Mondphasenberechnung. Auch bieten einige Hersteller einen sogenannten „Lichtmixer“ (LightComposer) an, der es ermöglicht, einen 24 Stunden Tag vereinfacht zu programmieren!

Weiterführende Links:   > LightComposer

 

Einsparpotential bei der Nutzung von moderner LED – Beleuchtung

Es gibt immer mehrere Gründe, warum man seine Beleuchtung auf den aktuellen Stand bringen sollte und es ist nicht nur die damit verbundene Energieersparnis!

Mit einer modernen LED – Beleuchtung haben wir die Möglichkeit, nahezu jedes Farbspektrum darzustellen und somit können wir mit nur einer Lichtquelle alles abdecken, wo wir früher noch verschiedene Lichtquellen benötigt haben.

Das Einsparpotential ist aber auch beträchtlich und lässt sich leicht in Zahlen und Kosten darstellen.

Anhand eines einfachen Beispiels möchten wir euch einmal aufzeigen, wie groß die Ersparnis sein kann, wenn nur alleine der Faktor Beleuchtung auf den neuesten Stand gebracht wird!

Ausgangslage

Standardaquarium (200 Liter) von 100x40x50 cm

  • Pumpe/ Filter
  • Heizung
  • Licht

Ein kleiner Hinweis vorab, alleine durch die Nutzung einer Abdeckung reduziert man den Wärmeverlust, der prozentual zur Beckengröße, also der Wasseroberfläche extrem zunimmt.

Beispiel mit alter Beleuchtung (Röhre)

Verbraucher

Leistung (in W)

Betriebsdauer (in h) Verbrauch (kWh/ Jahr)

Anteil (in %)

Pumpe/ Filter 10 24 87,6 20
Heizung 100 3 109,5 25
Licht 64 10 233,6 55

bild16 kostenRoehreKosten Röhre

In Summe macht das einen Jahresverbrauch von 431 kWh, bei 25 Cent pro kWh = 107,75 Euro bei Röhrenbeleuchtung

Rechnet man das auf das Wasser im Becken (Brutto) um, sind das pro Liter Wasser im Becken 2,155 kWh pro Jahr.

 

Beispiel mit aktueller Beleuchtung (LED)

Verbraucher

Leistung (in W)

Betriebsdauer (in h) Verbrauch (kWh/ Jahr)

Anteil (in %)

Pumpe/ Filter 10 24 87,6 34
Heizung 100 3 109,5 43
Licht 16 10 58,4 23

bild17 kostenLED 
Kosten LED

In Summe macht das einen Jahresverbrauch von 256  kWh, bei 25 Cent pro kWh = 64,00 Euro bei LED - Beleuchtung.

Rechnet man das auf das Wasser im Becken (Brutto) um, sind das pro Liter Wasser im Becken 1,280 kWh pro Jahr.

Hier wird schnell klar, dass durch die Umstellung auf modernere Hardware durchaus Einsparpotential vorhanden ist.

Bei der Beschaffung von Equipment also grundsätzlich nicht nur auf den Kaufpreis achten, vielmehr auf den Energieverbrauch, denn die laufenden Kosten sind zu betrachten.

 

Die Amortisierung tritt über einen recht überschaubaren Zeitraum ein, aber der positive Effekt im Aquarium sofort!

 

Die Entscheidung muss jeder selber treffen, aber aufgrund vieler neuer Erkenntnisse im Bereich der Aquarium Beleuchtung sollte jedem jetzt klar sein, das eine

Umrüstung auf LED – Beleuchtung

in jedem Fall in Betracht gezogen werden sollte! Bei einer

Neuanschaffung

ist es aber fast schon ein Muss.

 

Quellen:
wikipedia.de                                                       
aquariumcomputer.com                                                                         

day-time.de                                                                                               
lum-light.de

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