Dark Stone Mbuna 2.0 Afrika | Ostafrika

 

"ostafrikanischer Grabenbruch — Malawisse [Lake Njassa]"

 

 

 

| unsere Felsenzone "Mbuna" |

.. so it looks - .. so sieht es aus

besatz aal klein

So schnell geht die Zeit ins Land .... nun haben wir die "Mastacembelus shiranus" schon über 100 Tage und es wird Zeit etwas darüber zuberichten! Es macht einfach Spaß diese Tiere zu beobachten, sie Leben ja bei uns in einem 180x50x50 Mbuna - Becken zusamen mit ...

Labidochromis sp. mbamba bay

Labidochromis mbamba bay kl

Melanochromis johannii

Melanochromis johannii klei

Pseudotropheus socolofi

Pseudotropheus socolofi kle

... diesen Schritt der Besatzzusammenstellung haben wir nicht bereut. Ganz im Gegenteil, wir finden, das sich trotz der unterschiedlichen Futteransprüche dieser Besatz harmonisch zusammen gefügt hat!

panorama

Die Gestaltung des Beckens wurde ja noch einmal geändert! Zwar nur Kleinigkeiten, aber die haben es in sich, da die Mbunas so langsam an Größe gewinnen und die dominanten Böcke schon ihre eigene Wohnung haben wollten. Kurzer Hand haben wir die Steinaufbauten etwas geändert um so mehr Reviere zu ermöglichen! Diese wurden auch von den "L. mbamba" und den "P. socolofi" sofort angenommen. Unmittelbar wurden die Besitzverhältnisse geklärt und es zog wieder mehr Ruhe in das Becken ein!

Zurück zu dem Eigentlichen .... die "M. shiranus" haben schon einen Größenunterschied zu einander und wie das bei allen Lebewesen so ist, hat jedes Tier seinen eigenen Charakter. Einige Verhaltensweisen fallen immer besonders auf wie z.B. der kleinere Aal ist der, der auch tagsüber sehr aktiv ist. Bei jeder Bewegung vorm Becken und gerade bei der Fütterung der Mbunas ist er sofort an der Frontscheibe und schaut was so los ist und vor allem ob es etwas zu fressen gibt. Er ist auch derjenige, der nicht isst - sondern eher frisst! Einmal die Futterflasche im Visier gibt es kein halten mehr und es endet wie bei vielen Tieren ... Schluß ist wenn nichts mehr da ist!

Das hat Anfangs zu Problemen geführt, da sein größerer Mitbewohner das genaue Gegenteil von ihm ist. Er ist zwar Neugierig, aber auch viel vorsichtiger und zurück haltender. So muss man ihn erst davon überzeugen das es gut ist auch etwas zu fressen. Die Neugier hat uns bei diesem Problem sehr geholfen. Man mag es kaum glauben, aber er hat seinen Stammplatz im Becken und es ist möglich, das man ihn durch leichtes Klopfen an der Scheibe heraus lockt. Dann ist es eine Kleinigkeit ihm die Futterflasche schmackhaft zu machen. Wir dirigieren ihn in die Flasche, dazu folgen wir einfach seiner Neugier und lotsen ihn so in die Flaschenöffnung ... plazieren danach die Flasche am Ort des Geschehens und es geht los.
Leider läßt er sich viel Zeit beim Essen und schwimmt immer wieder rein und raus - ein echter Genießer quasi! Dabei müssen wir immer darauf achten, das kein anderer zwischendurch in die Flasche schwimmt. Das gelingt uns eigentlich immer gut, weil wir erst den anderen Aal füttern und wenn der erst einmal einen "dicken Bauch" vom Fressen hat - haben wir etwas Ruhe um uns um den Anderen zu kümmern. Man sieht, ganz so einfach ist das nicht!

Der gesamte Besatz hamoniert. Ob  "M. shiranus" oder Mbuna - sie schwimmen friedlich neben einander her. Natürlich kreuzen sich ihre Wege sehr häufig, aber es kommt zu keinen Streitigkeiten. Tagsüber sind die Aale eh nicht so aktiv und außer zur Fütterung sieht man sie nur hin und wieder. Es sei denn, man weiß so sie ihre Plätze haben.
Wenn aber die Futterflasche im Revier von "L. mbamba" abgelegt wird, ist es sehr auffalend, das es dem "mbamba" nicht gefällt. Nicht das er den Aal angreift, aber unser Großer geht oftmals nur zögerlich in die Flasche und wenn dann der Schwanzteil des "shiranus" noch außerhalb der Flasche sich bewegt, dann greift der "mbamba" auch schon mal an und stupst ihn. Nichts schlimmes, aber dieses Verhalten haben wir nur beobachten können, wenn die Fütteurng unmittelbar im Revier passiert!

Überwiegend schwimmen aber die "M. shiranus" und die "Mbunas" friedlich neben einander her und genießen zusammen das natürlich gestaltete/ beleuchtete Habitat. Gespannt sind wir, weil sich Nachwuchs anzeigt, nicht das wir das wollen, aber die Natur nimmt eben ihren lauf und so schauen wir mal was im Becken weiterhin passiert!

Vielleicht noch ein Wort zum Bodengrund! Gerade hier sind wir froh, das wir den Rheinkies mit Filtersand gemischt haben. Denn 1. ist sieht er optisch perfekt im Becken aus und hamonisiert mit den Steinaufbauten und 2. ist er perfekt für die "Mbunas", sie können ohrem natürlichen Buddelverhalten freien lauf lassen und müssen sich hin und wieder auch anstrengen, um die kleinen farblich passenden Kiesel zu bewegen.

bodengrund

Wer das einmal über einen längeren Zeitraum beobachtet hat, weiß was wir damit meinen. Aufgrund der aktiven Arbeit der "Mbunas" bekommt das Becken erst richtig Struktur und die Grenzen der jeweiligen Reviere sind selbst für den Laien leicht zu erkennen.

Fazit

Seit März diesen Jahres pflegen wir diese Besatzzusammenstellung und erfreuen uns jeden Tag auf´s neue, auch wenn die unterschiedlichen Futteransprüche die Arbeit am Becken intesivieren. Aber gerade der direkte Kontakt mit den "Mastacembelus shiranus" bei der Fütterung macht es aus unserer Sicht auch aus. Es ist keine Seltenheit, das sobald das Futter/ die Flasche ins Becken geht der erste Aal angeschwommen kommt und den direkten Körperkontakt sucht um schnellst möglich die frischen/ lebenden "roten Mückenlarven" zu verspeisen.

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