Big Bang Malawi Afrika | Ostafrika

 

"ostafrikanischer Grabenbruch — Malawisse [Lake Njassa]"

 

 

| drei Zonen in einem Aquarium — Ufer-/ Übergangs- und Felszone |

.. ein Muss in der Aquaristik ... ??? .. NEIN ..

Vielleicht etwas Grundsätzliches vorweg! Die von uns genutzte Technik ist nicht notwendig um das Hobby "Aquaristik"  ausüben zu können, aber es erleichtert einige Arbeiten und macht dazu noch unheimlich Spaß sich mit dieser doch mittlerweile sehr komplexen Technik auseinander zu setzen.
Bei der Umsetzung der Beleuchtung ist die Technik einfach unschlagbar und da insbesondere der "LightComposer" (Lichtmixer) von GHL! 

Das sollte zur Einleitung reichen und somit widmen wir uns jetzt der genutzten Technik am Aquarium "Big Bang Malawi"!
(die komplette Technik die wir nutzen, beschreiben wir genauer in unserem #Themenbereich Technik)

Hardware - Hirachie

Steuerung

→ ProfiLux 3 ExGHL ProfiLux 3 Ex
(Menge 1 EA)

Zur elektronischen Steuerung benötigt man grundsätzlich einen Aquariumcomputer, welcher eine  Betriebssoftware besitzt, diese setzt alle  Anforderungen um und leitet die Programmierungen zu den Endgeräten. 

Bei uns steht dieser Aquariumcomputer nicht am Becken "Big Bang Malawi", sondern in der 1. Etage an unserem Projekt "SandStorm". Dieser Computer wurde durch die nächste Komponente (Expansionsbox) erweitert und so um viele weitere Funktionen Erweitert.

Der Vorteil liegt auf der Hand! Die Kostenfrage steht ausnahmslos im Raum, aber das ist nicht der einzige Grund. Man muss nur einen Aquariumcomputer auf aktuellem Stand halten und hat somit weniger Updates zu realisieren (es sei denn die Expansionsbox bekommt ein neues "Gehirn") und man nutzt die Fähigkeiten des Aquariumcomputer bei weitem mehr aus.

Erweiterung der Steuerung

→→ ExpansionsboxGHL Expansionsbox (ExBox)

(Menge 1 EA)
Die Erweiterungsbox (ExBox - Expansionsbox) steht in unmittelbarer Nähe zum Becken und übernimmt die erweiterten Aufgaben für die gesamte Steuerung des  Aquarium "Big Bang Malawi". Durch die ExBox haben wir die Möglichkeit den Aquariumcomputer um viele Möglichkeiten zu erweitern, so hat die ExBox fünf zusätzliche Kartenslots zur "freien Erweiterung", dazu bringt sie von Haus aus alle relevanten Messanschlüsse gleich mit (Temperatur/ pH/ Leitwert und Redox)!

Stromsteuerung

→→→ Powerbar 6D PAB

(Menge 1 EA)
Eine steuerbare Steckdosenleiste ist eine sehr nützliche Sache, da man damit nicht nur den Anschluß elektrischer Verbraucher für das
Powerbar-6D PABAquarium anschließen kann und diese auch dann auch noch eine Verbrauchsmessung durch führen, nein ... die unterstrützen vielmehr bei z.B. der Steuerung einer Heizung im Becken, oder bei verschiedener anderen Funktionen wie Wartung (das Abschalten von Verbrauchern während eines Wasserwechsel oder bei der Fütterung) und sonstige Arbeiten und Maßnahmen am Becken.

Erweiterung-Slot für Beleuchtung

→→→ Erweiterungskarte PLM-4LErweiterungskarte PLM-4L

(Menge 2 EA)

Hier sind wir wieder beim Vorteil der GHL Aquariumcomputer. Es ist dem Käufer überlassen (bedingt), wie er die weiteren freien Steckplätze nutzt und so haben wir natürlich die Möglichkeit genutzt und zwei PLM-4L Erweiterungskarten in die Expansionsbox eingebaut. Diese Karten ermöglichen uns den Anschluss weiterer Beleuchtung. Insgesamt haben wir mit den Erweiterungen jetzt 12 Kanäle, die wir alle einzeln ansteuern können. 4 Kanäle sind "onboard" bei der Exbox dabei und je Erweiterungskarte stehen uns jetzt noch zusätzliche 4 L - Schnittstellen zur Verfügung und diese brauchen wir auch.

L-Schnittstellen werde nicht nur für die Lichtsteuerung genutzt, sondern auch um z.B. elektronisch steuerbare Strömungspumpen an den Aquariumcomputer anzuschliessen. Diese Schnittstelle gibt ein 1-10V Signal an die angeschlossenen Komponenten und ist somit in der Lage auf fast alles zu reagieren, was man porgrammieren möchte.

Beleuchtung

→→→ zwei LEDControl4Active V2LEDControl4Active V2

(Menge 3 EA)

Die insgesamt drei genutzten LEDControl4Active V2 benötigen wir zur weitergabe des Steuersignals (Dimmsignals) für die Beleuchtungssteuerung, da GHL den direkten Anschluss von LED - Fremdherstellen nicht ermöglicht. Diese dient vielmehr als Schnittstelle zwischen GHL und dem Hersteller von LED - Beleuchtung. Auf diesem Pferd sind in den letzten Jahren schon sehr viele aufgesprungen und haben ihre Beleuchtung so aufgebaut, das entweder der direkte Anschluss mäglich ist, oder aber es Adapter gibt, die den Anschluss ermöglichen.
Einziger Nachteil dieser Art von Steuerung der Beleuchtung aus unserer Sicht ist die begrenzte Anzahl an Dimmstufen, die bei diesem Verfahren (PVM) bei 256 begrenzt ist.

→→→→ drei LED-Leisten "daytime Cluster" (UltraBlueRedWhite)

(Menge 3 EA - 4 Cluster)

Die LED - Beleuchtung von "Waltron GmbH (c)" ist kompatibel mit dem GHL - Equipment und ist die Wahl bei unserem Becken "Big Bang Malawi". Wir haben insgesamt drei LED - Leisten in Clusterform über diesem Becken, wobei zwei Module mit je einem Cluster (a 10W) ausgestattet sind und ein Modul ist mit zwei Cluster (a 10W) ausgestattet.

Da wir hier je Cluster drei verschiedene LED haben, die auch einzeln ansteuerbar sind, kommen wir auf neun Beleuchtungkanäle, die wir hier natürlich voll ausnutzen.

Die Cluster von "daytime" sind in der Variante "UltraBlueRedWhite"!

Messung

→→→Temperatur 

Temperatursensor

(Menge 1 EA) 

Die Temperatur wird bei uns dauerhaft gemessen und aufgezeichnet, die Technik ist in der Lage aufgrund der Temperatur andere Vorgänge wie z.B. das Regeln einer Heizung oder ähnliches zu übernehmen. Zusätzlich werden die Messdaten auch noch aufgezeichnet und können grafisch dargestellt werden.

→→→pH Wert

pH Elektrode

(Menge 1 EA) 

Der pH - Wert wird ebenfalls dauerhaft gemessen und aufgezeichnet, eine Regelung des pH - Wertes mit zusätzlicher Hardware ist ebenso möglich wie die grafische Darstellung und Auswertung der Messdaten im Softwareprogramm oder auch exportierbar und am PC/ Notebook auswertbar.

 

→→→LeitwertLeitwert - Elektrode

(Menge 1 EA)
Der Leitwert spielt ebenfalls eine große Rolle bei uns, da im See ein sehr niedrieger Wert vorliegt und wir die Wasserchemie versuchen anähernd an den im See vorherschenden Werten anzupassen, wird auch dieser Wert dauerhaft gemessen und aufgezeichnet. Er ist also nicht nur ein Indikator für einen anstehenden Wasserwechsel, sondern wird auch dauerhaft aufgezeichnet und kann ebenfalls grafisch dargestellt werden.

Filterung

→→→Hailea V10Hailea MK-10 (V-Serie)

(Menge 1 EA)

Die Membranpumpe Haliea MK-10 aus der V - Serie versorgt unserer Luftheber mit der nötigen Luft (600 L/h) für die Filterung. Dieser erledigen wir in diesem Becken durch ein Mehrkammerinnenfilter (MIKF). Drei Luftheber mit einem Durchmesser von 25 mm versorgen das Becken mit Frischwasser.

Diese Membranpumpe hat eine Leistung von "nur 600 L/h" und reicht dennoch für die Filterung eines über 1.000 L Aquarium aus, davon konnten wir uns in letzter Zeit beeindruckend überzeugen.

 

Strömung

→→→TUNZE 6055TUNZE 6105

(Menge 1 EA) nicht mehr in Nutzung derzeit

Diese Strömungspumpe (SP) sorgt in unserem großen Becken für die Tiefenströmung, welche dafür sorgt, das Unreinheiten aus dem hinteren Teil des Beckens der Gesamtströmung zugeführt wird, um dann weiter zum Filter gespült zu werden. Es hat gedauert bis wir die passenden Strömungsverhältnisse gefunden hatten.

Diese Strömungspumpe wird elektronisch gesteuert und hat somit über den Tag verteilt eine unterschiedlich starke Strömung, sie reagiert zudem auch auf Wettersimulation wie z.B. Gewitter.

→→→TUNZE 6105TUNZE 6105

(Menge 2 EA) nach Ausbau der 6055 die Anzahl auf zwei erhöht!!

Unsere leistungsstärkste Strömungspumpe ist die TUNZE 6105 mit bis zu 13.000 L/h für die Haupt- und Oberflächenströmung im "Big Bang Malawi". Sie arbeitet ebenso dem MKIF zu und reagiert elektronisch gesteuert auf alle Simulationsarten und ist so programmiert, das die gesamte Strömungsleistung eine Nachtabsenkung hat.

Technisch gesehen können wir die SP von 0 - 100 % fahren und die Programmiermöglichkeiten gehen noch viel weiter als nur normale Strömung!

 

Verkabelung/ technisches Zusammenwirken

Um etwas näher auf das Zusammenspiel aller Komponenten im Bereich der genutzten Technik einzugehen , haben wir eine einfache "technische" Zeichnung erstellt. Diese zeigt grob auf, wie die einzelne Hardware verbaut und angeschlossen ist.

Die Technik wurde soweit möglich in eine Box eingbracht und dort verkabelt - denn das ist immer noch ein Problem bei der heutigen Technik ... ohne Kabel geht es dann doch leider nicht - und es sind viele Kabel!!

Expansionsbox und LEDControl4Active V2 Technik

Auf extra zugeschnittenen Holzplatten wurde die Technik verbaut. Es wurden Öffnungen gesägt, um die nötigen Kabel verschwinden zu lassen. Ebenso haben wir uns Erweiterungsmöglichkeiten geschaffen.
Diese Technikbox steht unterhalt des Aquariumregals im nicht sichtbaren Bereich.

Verkabelungsplan

Anhand der technischen Zeichnung ist klar zu erkennen, das der Aquariumcomputer (ProfiLux 3 Ex) welcher in der ersten Etage steht, nicht nur ein Aquarium, sondern drei Aquarien steuert. Dieses ist möglich durch die "PAB - Verbindung" der GHL Komponenten. Wir haben Netzwerkkabel im Haus verlegt und diese dann zur Verbindung genutzt. Nach einigen Anfangsschwierigkeiten haben wir die Kabelbelegung auch so hin bekommen, das die im Erdgeschoss stehende Expansionsbox nun per Kabel durch die Wand mit dem PL in der ersten Etage verbunden ist.

techBBM SandStorm kl

In der ersten Etage versorgt der Aquariumcomputer (PL 3 Ex) unser Projekt "SandStorm" (zwei Tanks - 160x60x60 und 120x60x50), welches aus zwei übereinander stehenden Aquarien (Aquarium - Regal) besteht.

Gut geplant und vor allem dokumentiert besteht jederzeit die Möglichkeit der Erweiterung oder Änderung. Wir können nur jedem empfehlen, der ein solches Projekt in der Größe anstrebt, alles zu dokumentieren und vor allem zu beschriften. Kabel/ Anschlüsse und so weiter sollten alle klar gekennzeichnet werden um bei einem auftretendem Problem (Abbau/ Umbau usw.) schnell die Komponenten und Anschlüsse wieder betriebsbereit zu bekommen!

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