Big Bang Malawi Afrika | Ostafrika

 

"ostafrikanischer Grabenbruch — Malawisse [Lake Njassa]"

 

 

| drei Zonen in einem Aquarium — Ufer-/ Übergangs- und Felszone |

Placidochromis phenochilus

Heute kommen wir zu einer weiteren tollen Fischart aus dem Malawisee (Lake Njassae), die wir schon seit geraumer Zeit pflegen/ halten! Angefangen hat es in zwei Artbecken, das Projekt „SandStorm“, das aus zwei Glasbehältern über einander an einer Außenwand mit Schräge gebaut wurde, beherbergte zwei Gruppen Placidochromis phenochilus Arten!

Placidochromis phenochilus Tanzania MG 8239 300 Systematik
  • Cichlidea (Buntbarsche)
  • Pseudocrenilabrinae
  • Placidochromis
  • Placidochromis phenochilus

Placidochromis phenochilus „Tanzania“

Placidochromis phenochilus Tanzania MG 5616

Placidochromis phenochilus „Mdoka“

Placidochromi phenochilus Mdoka MG 1385

Das alte/ ehemalige zu Hause (Projekt "SandStorm-"Tanzania" und "Mdoka") dieser beiden Arten bestand aus einem 120x60x50 und einem 160x60X60 großem Aquarium übereinander (zwei Etagen)!

Tanganjikabecken MG 9206

Dieses Projekt hat mittlerweile eine neue Richtung bekommen, denn wir sind in den Nachbarsee vorgedrungen. Derzeit steht das Projekt mit einigen Veränderungen immer noch an Ort und Stelle und beherbergt Fische aus dem Tanganjika See.

Die Placidochromis haben wir als juvenile Gruppe erworben und in diesem Projekt groß gezogen, bis sie ihre Endbestimmung, als erwachsene Tiere, heute im Aquarium #Big Bang Malawi gefunden haben. Sie ergänzen sich dort hervorragend mit dem Besatz, dazu gehören unter anderem natürlich auch die „Dimidiochromis compressiceps“!

Der Glaskasten (Sonderanfertigung mit MKIF) hat die Ausmaße 250x75x60 und ist somit Heimat/ Habitat für eine größere Anzahl Fischarten aus dem Malawisee.

BBM Becken MG 6212

Der Placidochromis phenochilusTanzania“ (bzw. Placidochromis sp. phenochilus "Mdoka“) ist ein typischer Verfolgerfisch, der sich ausschließlich „karnivore“ ernährt und sich überwiegend im Habitat die sandige Uferzone zum Leben ausgesucht hat. Er ist in einer Tiefe von + - 10-15 Meter zu finden, wo er als Verfolger mit großer Vorliebe den Gräberfischen (z.B. Fossochromis rostratus) folgt, um aus ihren Sandwolken die Nahrungsreste zu holen.
Fossochromis rostratus ist auch eine Art, die wir im Aquarium „Big Bang Malawi“ pflegen – also die optimale Ergänzung zu den Placidochromis phenochilus!

Männchen (heranwachsend) Weibchen
Fossorochromis rostratus (m) Fossorochromis rostratus (w)

Die zweite Art Placidochromis phenochilus die wir pflegen haben die Standortvariante „Mdoka“! Vielen auch als „Placidochromis phenochilus „mdoka white lips“ bekannt.

Placidochromis phenochilus Tanzania MG 5616 weib

placidochromis phenochilus mdoka 26 20150102 1388875994

Ebenfalls Verfolgerfische leben sie auch über sandigem Gebiet im Malawisee und halten sich in der Nähe von Gräberfischen auf, um von der Art und Weise deren Futteraufnahme/ - suche zu profitieren.

Dieses Phänomen lässt sich auch hervorragend beobachten. Denn zu Fütterungszeit (Hauptfutter ist von der Fa. Panta Rhei) wird der komplette Boden von den Fossochromis rostratus durchgesiebt/ gefressen! Die Sandbewegungen durch diese Art der Futteraufnahme in Zusammenarbeit mit der gut strukturierten Strömung bedeuten, dass wir regelmäßig bei der Beckenwartung den Sand wieder an Ort und Stelle bringen müssen! Es kann durchaus ein 5 – 10 Liter Eimer sein, der dann wieder zurück in die Uferzone verbracht werden muss.

Während der Fossochromis r. fast seinen ganzen Kopf in den Sand steckt, um dort diesen aufzunehmen und nach Essbaren zu durch kauen, halten sich die Placodochromis p. immer in dessen Nähe auf, um auch ihren Teil so leicht wie möglich ab zu bekommen.

Fossorochromis rostratus MG 8736

Die P. phenochilus  werden bis zu 17 cm („Tanzania“ m = 16 cm| w = 14 cm // „Mdoka“ m = 17 cm| w = 15 cm ) groß. Beide haben eine schöne leuchtend blaue Grundfarbe, die Weibchen zeigen leichte Längsstreifen (siehe etwas weiter oben). Im Gegensatz zu der Standortvariante „Mdoka“ bekommen die „Tanzania“ im Alter (Männchen) imposante weiße bis silbrige Punkte! Das macht die Geschlechterbestimmung im Alter relativ einfach!

Placidochromis phenochilus Tanzania MG 7211

Die Variante „Mdoka“ dagegen überzeugt mit ihren ausgeprägten Mäulern, die ein klares helles Weiß aufzeigen. Hier sehen beide Geschlechter gleich aus, was ein erkennen unmöglich macht, man muss schon „unter den Rock“ schauen.

Placidochromis phenochilus Mdoka MG 8243

Aufgrund ihrer Größe sind auch hier größere Becken von Nöten, die Angaben reichen auch hier wieder von 400 – 450 Liter Aufwärts, bei einer Kantenlänge von mindestens 150 cm!

Beiden Arten sind in Gesellschaft mit anderen Fischen eher ruhig, jedoch kommt es innerartlich auch schon einmal zu Reibereien die recht heftig ausfallen können!

.. einige Bilder!!

Fossorochromis rostratus MG 0788

 

Placidochromis phenochilus Tanzania MG 7196

Placidochromis phenochilus Tanzania MG 7208

Placidochromis phenochilus Tanzania MG 7773

Placidochromis phenochilus Tanzania MG 0764

Placidochromis phenochilus Tanzania MG 1523

Placidochromis phenochilus Tanzania MG 5616

 

Placidochromis Tanzania MG 6283

Placidochromis phenochilus Mdoka MG 6010

Placidochromis phenochilus Mdoka MG 6045

Placidochromi phenochilus Mdoka MG 1385

BigBangMalawi Gruppenbild MG 1398

BigBangMalawi Gruppenbild MG 1404

Copadichromis borleyi Kadango MG 1474

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen